Massage bei Rückenschmerzen: Ursachen & wie Massagen helfen
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Thai Rückenmassage Sabai

Ursachen von Rückenschmerzen und wie Massagen helfen können

Rückenschmerzen gelten seit geraumer Zeit als Volkskrankheit Nummer eins. Das liegt vor allem an mangelnder Bewegung und generell an einem Lebensstil, der im Wesentlichen durch den Büroalltag geprägt ist. Das Ergebnis: Zum Teil starke akute oder sogar chronische Schmerzen, eine limitierte Mobilität im Alltag sowie eine geringere Lebensqualität. In diesem Beitrag gehen wir den Ursachen auf den Grund und geben ihnen Tipps an die Hand, welche Massagen helfen können.

Was sind häufige Ursachen von Rückenschmerzen?

Zunächst gibt es Unterschiede zwischen akuten, subakuten und chronischen Rückenschmerzen. Während akute Rückenschmerzen meist nicht länger als sechs Wochen dauern, halten subakute Rückenschmerzen etwa sechs Wochen bis zu drei Monate an. Chronische Rückenschmerzen merkt man noch darüber hinaus. Von rezidivierenden Rückenschmerzen ist die Rede, wenn diese immer wieder mal auftreten.

Egal, um welche Art von Rückenschmerzen es sich handelt: Sie können, neben akuten Verletzungen und Krankheiten, die unterschiedlichsten Ursachen haben. Zu den häufigsten zählen:

  • Bewegungsmangel und langes Sitzen: Zu wenig Bewegung schwächt die Rumpf- und Rückenmuskulatur. Die Muskeln können die Wirbelsäule dann schlechter stabilisieren, was Fehlhaltungen und Überlastungen begünstigt.
  • Fehlhaltungen im Alltag: Viele Menschen stehen, sitzen und heben über Jahre in ungünstigen Positionen. Typisch sind ein nach vorn geneigter Kopf am Bildschirm, ein „eingesackter“ Rundrücken oder Drehbewegungen mit gleichzeitigem Vorbeugen beim Heben. Falsch eingestellte Schreibtische, ungeeignete Stühle oder falsch eingestelltes Arbeitsgerät den Körper zu Zwangshaltungen zwingen.
  • Einseitige oder schwere körperliche Arbeit: Wer häufig schwere Lasten trägt, auf Leitern arbeitet oder dauerhaft in gebückter Haltung tätig ist, fordert den Rücken stark. Gleiches gilt für monotone Bewegungsabläufe, etwa am Fliessband oder bei bestimmten Handwerken.
  • Muskelverspannungen und schwache Rumpfmuskulatur: Ein Ungleichgewicht zwischen Bauch-, Rücken- und Gesässmuskulatur führt leicht zu Fehlstellungen. Sind manche Bereiche überlastet und andere zu schwach, versucht der Körper auszugleichen – oft mit Ausweichbewegungen. Das Ergebnis sind verspannte Muskelstränge, „harte“ Triggerpunkte und ein dauerhafter Zug auf Wirbelgelenke und Bänder, der als dumpfer oder stechender Schmerz wahrgenommen wird.
  • Übergewicht: Mehr Körpergewicht bedeutet mehr Last für Wirbelsäule und Bandscheiben. Besonders die Lendenwirbelsäule muss das zusätzliche Gewicht tragen, wodurch der Druck auf die Bandscheiben zunimmt. Haltestrukturen wie Bänder und Gelenke geraten schneller an ihre Belastungsgrenze und mit der Zeit können Verschleisserscheinungen und chronische Schmerzen entstehen.
  • Bandscheibenverschleiss und Bandscheibenvorfall: Bandscheiben verlieren auf Dauer an Flüssigkeit und Elastizität, was Risse im Faserring begünstigt. Tritt Bandscheibenmaterial nach hinten vor, kann es auf Nervenwurzeln drücken, was lokale Rückenschmerzen zur Folge hat.
  • Psychischer Stress und seelische Belastungen: Stress, Konflikte, Überforderung und Sorgen wirken sich nicht nur auf die Psyche aus. Viele Menschen spannen unbewusst Schultern und Nacken an oder verfallen in „Schutzhaltungen“. Dauerhafte Anspannung führt zu einer schlechteren Durchblutung der Muskulatur, was Verspannungen verstärkt und die Schmerzwahrnehmung erhöht. Chronischer Stress kann u.a. auch zu Rückenschmerzen führen.
  • Innerorganische Ursachen („übertragene“ Schmerzen): Rückenschmerzen stammen nicht immer direkt aus Muskeln oder Wirbeln. Beispielsweise können Nierensteine, Nierenbeckenentzündung, Gallenblasenprobleme, gynäkologische Erkrankungen oder Herz‑ und Lungenerkrankungen in den Rücken ausstrahlen. Typisch sind dann zusätzliche Symptome wie Fieber, Übelkeit, Luftnot oder Schmerzen beim Wasserlassen.

Wichtig: Rückenschmerzen können oft mehrere Ursachen gleichzeitig haben. Zum Beispiel, wenn Bewegungsmangel auf Stress und/oder Übergewicht trifft.

Wie Massagen bei Rückenschmerzen helfen können

Massagen können positiv gegen Rückenschmerzen helfen, insbesondere kurzfristig und ergänzend zu Aktivitäten und Übungen. Sie ersetzen eine aktive Therapie zwar nicht vollständig, können diese aber sinnvoll unterstützen.​

Da viele Rückenschmerzen mit verhärteten Muskelsträngen und verklebten Faszien zusammenhängen, hilft der gezielte Druck, das Kneten, Streichen und Dehnen einer Massage. Das kann die lokale Durchblutung erhöhen und im Idealfall den Stoffwechsel im Gewebe anregen. Der Abfall der Spannungen in Muskeln und Faszien kann Schmerzen zumindest über einen gewissen Zeitraum abklingen lassen.​

Sanfter bis mittlerer Druck auf Haut und Gewebe aktiviert Rezeptoren, die beruhigende Signale an das Rückenmark und Gehirn senden. Dadurch kann sich die Schmerzwahrnehmung verringern, weil „Wohlfühlreize“ stärker ankommen als schmerzleitende Impulse. Eine Chiida Sabai Rückenmassage etwa schafft einen klaren Rahmen für Pause, Berührung und Entspannung. Das lenkt vom Stress ab und kann die Körperwahrnehmung verbessern. Nicht jede Massagetechnik wirkt gleich, und nicht alle Formen sind für jede Diagnose geeignet.

Welche Massage eignet sich bei Rückenschmerzen besonders?

Welche Massage bei Rückenschmerzen sinnvoll ist, hängt von Ursache und Intensität der Beschwerden ab. Bei muskelbedingten Verspannungen durch langes Sitzen, Stress oder Fehlhaltungen können klassische Rückenmassagen und Thai Massagen helfen, verhärtete Muskelstränge zu lösen und die Durchblutung zu fördern.

Eine Chiida Sabai Rückenmassage verbindet gezielte Drucktechniken mit ruhigen, fliessenden Bewegungen und eignet sich besonders bei unspezifischen Rückenschmerzen und stressbedingten Verspannungen. Akupressur kann zusätzlich dabei unterstützen, bestimmte Schmerzpunkte gezielt zu entlasten.

Wichtig ist eine individuelle Anpassung von Technik und Intensität. Bei akuten Schmerzen, Bandscheibenproblemen oder neurologischen Symptomen sollte vor einer Massage ärztlicher Rat eingeholt werden. Wir von Chiida Spa empfehlen eine Therapie, die Art, Intensität und Häufigkeit der Massage auf die individuelle Situation abstimmt und Warnsignale (z. B. Lähmungen, starke Ausstrahlung, Fieber) immer ärztlich abklären lässt.

Was Massagen nicht ersetzen

Massagen in unserem Chiida Spa können für Entspannung sorgen, ersetzen aber weder aktive Bewegung und (Kraft)Training. Die Rückengesundheit hängt entscheidend von kräftigen, belastbaren Muskeln und beweglichen Gelenken ab. Für eine nachhaltige Rückenmuskulatur setzen Sie auf gezielte Kräftigungsübungen, Dehnprogramme und Bewegung im Alltag.

Massagen können Alltagssymptome im besten Fall lindern, sind jedoch keine Lösung für ungünstige Haltungs- und Arbeitsbedingungen. Wer monotonen Belastungen ausgesetzt ist, Arbeitsplatz und -gerät falsch eingestellt hat und oder ständig Pausen unterbricht, sollte sich im Arbeitsalltag besser anpassen.

Wann sollte man mit Rückenschmerzen zum Arzt?

Entscheidend für einen Arztbesuch bei Rückenschmerzen sind vor allem Stärke, Dauer, Begleitsymptome und besondere Umstände. Generell sollten Sie sich medizinischen Rat einholen, wenn die Rückenschmerzen sehr stark ausgeprägt sind. Oder wenn sie plötzlich auftreten, ohne dass Sie eine Erklärung dafür haben. Das gilt besonders, wenn die Rückenschmerzen Sie im Alltag erheblich einschränken oder kaum schlafen lassen. Halten Beschwerden länger als einige Wochen an oder kehren immer wieder, lohnt sich ebenfalls eine ärztliche Abklärung, statt einfach nur „durchzuhalten“.

Zu Alarmzeichen, bei denen Sie möglichst rasch einen Arzt aufsuchen sollten, gehören Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Muskelschwäche in Beinen oder Armen. Auch Probleme beim Gehen oder Treppensteigen sowie Schwierigkeiten, Blase oder Darm zu kontrollieren sind sogenannte Red Flags. Auch Schmerzen, die stark in Beine oder Arme ausstrahlen und mit Gefühlsstörungen einhergehen, gehören abgeklärt. Ebenso kritisch sind Rückenschmerzen nach einem Unfall oder Sturz, in Verbindung mit Fieber, Schüttelfrost, starkem Nachtschweiss oder unerklärlichem Gewichtsverlust.

Menschen mit Vorerkrankungen wie Osteoporose, bekannten Tumorerkrankungen oder langer Kortisontherapie sollten bei neuen, ungewohnten Rückenbeschwerden frühzeitig einen Arzt konsultieren. Hier kann hinter dem Schmerz eher eine strukturelle Ursache stecken, etwa ein Wirbelbruch oder eine andere ernsthafte Veränderung. Auch wenn du verunsichert bist, ob deine Beschwerden „noch normal“ sind oder nicht, ist ein Termin in der Hausarztpraxis sinnvoll – schon, um Sorgen zu klären.